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Wann ist ein herkömmliches Fahrrad besser geeignet als ein e-Bike?

Immer mehr Menschen schätzen die elektrische Unterstützung, die ein e-Bike bietet. Ob als e-Mountainbike oder als elektrisches Citybike - die Räder sind mittlerweile in vielen Varianten erhältlich. Fahrräder ohne Motor haben aber trotzdem nicht ausgedient. In bestimmten Situationen sind sie noch immer die erste Wahl.
 

e-Bike und herkömmliches Fahrrad im Vergleich

Grundsätzlich haben eine e-Bike und ein herkömmliches Fahrrad viele Gemeinsamkeiten. Sie fördern die Bewegung, benötigen keine Parklücke, fahren auch auf schmalen Wegen und sie machen beide einfach Spaß. Abgesehen von Motor und Akku, die das e-Bike kennzeichnen, ist auch der Aufbau bei beiden Fahrradtypen sehr ähnlich. Bei der täglichen Nutzung zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede.

Während ein klassisches Fahrrad in der Regel spontan einsatzbereit ist, benötigt ein e-Bike manchmal etwas Vorbereitung. Schließlich gehen die meisten Nutzer am liebsten mit einer vollen Akkuladung auf eine größere Tour. Das Aufladen für eine längere Strecke kann allerdings mitunter einige Stunden in Anspruch nehmen, sodass Besitzer bei der Planung der Tour den Ladezustand berücksichtigen sollten. Wegen des Akkus und des Motors unterscheidet sich das e-Bike auch bei der Wartung von seinem unmotorisierten Gegenstück.

Die elektrischen Komponenten haben bei einem e-Bike zudem einen deutlichen Einfluss auf dessen Form und Gewicht. So ergibt sich durch den Motor und den Akku häufig eine etwas veränderte Rahmengeometrie. Allerdings sind die beiden Antriebskomponenten bei immer mehr e-Bikes sehr unauffällig verbaut. Obwohl sich e-Bikes auch beim Gewicht den klassischen Fahrrädern annähern, sind die meisten Modelle mit Elektroantrieb noch immer einige Kilogramm schwerer.
 

Hier spielen Fahrräder ohne Motor ihre Vorteile aus

Aufgrund dieser unterschiedlichen Eigenschaften gibt es einige Einsatzbereiche, in denen ein herkömmliches Fahrrad gegenüber einem e-Bike vorteilhafter ist. Häufig liegen diese Vorteile in der Wohnsituation und den Abstellmöglichkeiten oder auch in den individuellen Vorlieben der Nutzer begründet.

So dürften einige Puristen nach wie vor ein Fahrrad ohne Motor und Akku bevorzugen - sei es aus sportlichen oder aus ökologischen Gründen. Wer beispielsweise mit dem Fahrrad vor allem Kalorien verbrennen will, dem gelingt das ohne elektrische Unterstützung leichter. Auch Fahrer, die wegen einer besseren Fahrdynamik das Gewicht des Fahrrads minimieren wollen, verzichten häufig auf Motor und Akku. Da das herkömmliche Fahrrad keine elektrische Energie benötigt, hat es auch aus ökologischer Sicht einen leichten Vorteil. Verglichen mit einem Auto sind bei diesem Aspekt jedoch beide Fahrradtypen die deutlich bessere Alternative.

Auch die Wohn- und Nutzungssituation spricht manchmal eher für ein einfacheres Fahrrad. Vor allem in Großstädten möchten viele Besitzer ein wertvolles e-Bike nicht für längere Zeit oder gar über Nacht auf der Straße abstellen. Der Transport eines e-Bikes in die Wohnung kann jedoch bei höheren Stockwerken recht mühsam sein.

Obwohl der Wartungsaufwand auch bei einem e-Bike überschaubar bleibt, ist er in der Regel höher als bei anderen Fahrrädern. Wer die Wartung und Pflege auf ein Minimum reduzieren möchte, greift daher möglicherweise ebenfalls lieber zum herkömmlichen Fahrrad. Schließlich sind auch Kinder auf dem klassischen Kinderfahrrad meist besser aufgehoben. Sie können den zusätzlichen Kraftschub, den ein e-Bike verleiht, oft noch nicht richtig einschätzen.