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Wie fahre ich am sichersten mit einem e-Bike in der Stadt

So lassen sich Unfälle mit dem e-Bike vermeiden

Schnell und klimafreundlich ans Ziel kommen - und das ganz ohne Stau und aufwendige Parkplatzsuche: Immer mehr Menschen schätzen das e-Bike als Fortbewegungsmittel im Stadtverkehr. Viele Innenstädte sind jedoch auf den Autoverkehr ausgelegt. Das geht vielfach zulasten der Sicherheit von Rad- und e-Bike-Fahrern. Mit diesen Tipps lassen sich Gefahrenpotenziale erkennen und Unfälle vermeiden.
 

Helm auf für mehr Unfallschutz

Mittlerweile hat es sich unter e-Bike-Fahrern herumgesprochen: Ein Fahrradhelm ist auch bei kurzen Strecken in der Stadt unerlässlich, da er mitunter lebensrettend sein kann. Inzwischen hat sich bei Fahrradhelmen auch optisch jede Menge getan, sodass es keine Ausrede mehr gibt, "oben ohne" zu fahren. Zudem erhöhen die Kopfbedeckungen mit integrierten Rück-, beziehungsweise Blinklichtern, die Sicherheit im Stadtdschungel.
 

Vorausschauende Fahrweise ist auf dem e-Bike ein Muss

Im Stadtverkehr geht es deutlich hektischer zu als auf einer gemütlichen Überlandfahrt mit dem Tourenbike. Dichter PKW-, LKW- und Busverkehr und der dazugehörige Lärm, aber auch Fußgänger und Straßenbahnen lassen den Stresspegel ansteigen.

Umso wichtiger ist es, bei Touren mit dem e-Bike so vorausschauend wie möglich zu fahren - und sich in die anderen Verkehrsteilnehmer hineinzuversetzen. Öffnet der Fahrer des an der Straße parkenden Wagens gleich die Fahrertür? Hat der Rechtsabbieger den Radweg im Blick? Bekommt die Fußgängergruppe an der Bushaltestelle überhaupt mit, dass sie auf dem Radweg steht? Wer Gefahrenpotenziale rechtzeitig erkennt, gelangt mit dem e-Bike sicher ans Ziel.
 

Geschwindigkeit anpassen und Abstand halten

Selbst wenn es verlockend ist, mit einem schicken City-e-Bike flott in der City unterwegs zu sein - der Sicherheit ist das alles andere als zuträglich. Denn eine hohe Geschwindigkeit bedeutet auch einen längeren Bremsweg. Ähnlich verhält es sich mit dem Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern. Wer ihnen zu sehr auf die Pelle rückt, hat bei plötzlichem Brems- oder Abbiegemanövern weniger Zeit um zu reagieren. Der klassische "Autotür-Unfall", lässt sich vermeiden, indem man etwa 80 cm Abstand zu in Reihe parkenden Autos lässt.
 

Bordsteine und Straßenbahnschienen mit dem e-Bike sicher überwinden

In manchen Städten teilen sich die Radler die Fahrbahn mit der Straßenbahn. Hinzu kommen Bordsteinkanten, die es zu überwinden gilt. Mit etwas Übung braucht man jedoch kein Mountainbike, um diese Schikanen sicher zu bewältigen.

An Bordsteinkanten fährt man mit dem e-Bike in einem möglichst stumpfen Winkel heran, richtet sich aus dem Sattel etwas auf und hebt das Vorderrad leicht an, um das Hindernis zu überspringen. Am besten in einer ruhigen Straße mit niedrigen Bordsteinen üben!

Straßenbahnschienen können zu schweren Stürzen führen, wenn das Vorderrad des e-Bikes in die Schiene gelangt. Diese Gefahr droht oft im Bereich von Haltestellen, da die Schienen dort näher am Bordstein verlaufen - also genau dort, wo sich e-Bike-Fahrer bewegen.

Um die eigene Sicherheit zu erhöhen, sollte man daher frühzeitig (Stichwort "vorausschauende Fahrweise") weiter mittig, also zwischen den beiden Straßenbahnschienen, fahren. Damit beim Überfahren der Straßenbahnschiene kein Malheur passiert, wendet man den gleichen Trick an wie beim Bordstein und fährt in einem möglichst stumpfen Winkel hinüber.